Review: Mooncry’s “A Mirror’s Diary”

Mooncry A Mirror's Diary CoverLeider ist mein Review zum 2010er Album “Rivers of Heart” von Mooncry mit der Vorgängerversion dieses Blogs untergegangen. Schon damals hatte ich der Band aber schon einiges an Potential bescheinigt, gleichzeitig aber auch noch Entwicklungspotential ausgemacht. Von daher ist es nun umso spannender zu hören, was die Truppe anno 2013 so vorlegt.

Fleißig geübt wurde in der Zwischenzeit jedenfalls. 2011 waren Mooncry auf den einschlägigen europäischen Festivals aktiv und konnten neben Szenegrößen wie Sabaton, Amorphis oder auch Cradle of Filth aufspielen. 2012 folgten Tourneen mit Serenity und AXXIS. Schauen wir also mal, was sich daraus so entwickelt hat.

Mooncry 2013 Bandfoto

A Mirror’s Diary

Direkt beim Opener “Burning Curtains” wird unmittelbar klar, dass sich im Hause Mooncry so einiges getan hat! Hier trifft eine professionelle Produktion auf ein geschliffenes Songwriting, welches einen direkt abholt und in positive Stimmung für das weitere Album versetzt.

Und dieses hat es im positiven Sinne in sich. Tracks wie “Defamed Pride” und “Scylla” gehen voll nach vorne und mit der Akkustik-Ballade “The Beast Within Me” sowie dem Midtempo-Rocker “Angel Of Darkness” werden auch die gefühlsbetonten Bereiche des Genres qualitativ höchstwertig bedient.

Besonderes Lob gilt insbesondere auch Sänger Sali, der sich im Vergleich zum letzten Album noch einmal deutlich verbessert präsentiert. Sehr angenehm auch endlich mal wieder eine Power Metal Scheibe zu hören, die ohne hohen Gesang und Screams antritt. Persönliche finde ich nämliche tiefe Stimmen hier oft wesentlich attraktiver.

Fazit: “A Mirror’s Diary” strebt danach das perfekte Melodic Metal Album zu sein und kommt diesem Ideal verdammt nahe. Wenn es überhaupt ein Manko gibt dann höchstens, dass es an einem Track mit geeignetem, kitschigen, hymnenhaften Refrain fehlt, der live unmittelbar zum Mitgrölen anregt. Aber das soll der Sache überhaupt keinen Abbruch tun: “A Mirror’s Diary” gehört für mich in jeden gut sortierten metallischen Plattenschrank! getMetal zückt den Hut und satte 9 von 10 gM Punkten!

A Mirror’s Diary
Date published: 12/04/2013
9 / 10 stars

ByH!

Gunnar

P.S. Gibt es eigentlich noch jemanden, der sich beim Cover Artwork an Graveworm’s “As The Angel Reaches Beauty” erinnert fühlt? 😉

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